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Auf den Spuren der Calusa-Indianer Besuchen Sie zwei archäologische Stätten, um sich die komplexen Wasserhöfe, Kanalsysteme, Grabhügel, Steingutscherben und riesigen Muschelhügel anzusehen, die von den Calusa-Indianern vor Tausenden von Jahren erschaffen wurden. Setzen Sie die Anhaltspunkte zusammen, mit deren Hilfe Wissenschaftler aus der ganzen Welt lernen, wie die frühesten Siedler der Region „The Beaches of Fort Myers & Sanibel" ihr Leben verbrachten.
Frühe Calusa-Kultur Vor ca. 4.000 bis 5.000 Jahren lagerten schnell fließende Flüsse enorme Mengen an Schlamm im Golf von Mexiko ab, wodurch die tropischen Barrier Islands (vorgelagerte Inseln) entlang der Küste im Südwesten Floridas entstanden. Diese neuen Inseln und Buchten besaßen einen großen Vorrat an Fischen und Schalentieren, der Ansiedler des südlichen Floridas anzog. Diese Menschen gründeten eine dauerhafte Siedlung und waren die Vorgänger der Calusa-Indianer. Die Calusa-Indianer gründeten Dörfer in der Nähe ihrer Lebensquelle - dem Wasser. Es war nicht genügend Land vorhanden, um die für alle Mitglieder des Stamms notwendige Nahrung anzubauen. Daher wandten sich die Calusa-Indianer den Buchten, Bächen, Flüssen und dem Golf zu und ihre Nahrung bestand aus einer bunten Mischung aus Krabben, Krebsen, Forellen, Wolfsbarschen und anderen leckeren Meeresfrüchten. Ohne die Sorgen, woher die nächste Mahlzeit wohl kommen würde, konnten die Calusa-Indianer eine komplexe Gesellschaft entwickeln, welches mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit geschah. Es gab ein zweistufiges Gesellschaftsklassensystem - ein gut bewaffnetes, stark strukturiertes Militär und eine weitläufige Edelfamilie. „Gewöhnliche Sterbliche“ lieferten Nahrungsmittel, gruben Kanäle und arbeiteten an der Konstruktion riesiger, komplexer Muschelanlagen und Wassersysteme. Mound Key Ein wichtiges Beispiel für die Leistungen der Calusa-Indianer kann man an der Mound Key State Archaeological Site (eine 50.000 m2 große subtropische Insel und archäologische Stätte in der Mitte von Estero Bay) besichtigen. Die gesamte Insel besteht aus Muschelschalen, die von den Calusa-Indianern weggeworfen wurden. Auf dem von seinen dramatischen Kämmen umgebenen Hügel befinden sich Wasserhöfe, Kanäle und Muschelhügel, die erkennen lassen, dass Mound Key fast 2.000 Jahre lang bewohnt war. Viele Wissenschaftler und Forscher glauben, dass es sich bei Mound Key um Calos - die Hauptstadt der Calusa-Indianer - handelte. Die Standorte der Hügel und die Gestaltung des Kanalsystems untermauern diese Theorie. Auf Muschelkämmen und an hohen Stellen saßen die Häuser der Menschen, die diese Insel bewohnten, u. a. Florida-Indianer, spanische Fischer und die Euroamerikaner des 20. Jahrhunderts, die alle jeweils die Landschaft auf ihre eigene Art und Weise veränderten. Eine Handvoll Sand kann zerbrochenes Steingut oder Muschelstücke enthalten, die den Archäologen beim Lösen des riesigen Puzzles der Vergangenheit behilflich sind. Pineland: Ein Schlüssel zur Vergangenheit
Während Ihres Besuchs von Pineland können Sie Gopherschildkröten und Weißkopfseeadler sowie Otter und Alligatoren sehen - genauso, wie sie vor 2.000 Jahren aussahen. Diese Stätte ist von großer Bedeutung, da sich ihre Ablagerung unter Wasser befindet und Artefakte erhalten bleiben, die an trockenen Stätten nicht zu finden sind. Die Überreste des jahrhundertelangen täglichen Lebens der Calusa-Indianer enthüllen die faszinierende, komplexe Welt, die vor der Ankunft der Europäer existierte. Falls Sie einen Besuch planen… Mound Key State Archaeological State Park, 239-992-0311, www.floridastateparks.org Randell Research Center, 239-283-2062, www.flmnh.ufl.edu/rrc
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